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Aktuelles, Projekte, Aktionen, Erfolge

Twistetal im Fokus

Der gesellschaftliche Wandel ist bei einigen Lokalpolitikern offenbar noch nicht angekommen. Erneut steht ein Großstall für Legehennen in Twiste zur Diskussion. Manche Stellungnahmen verwundern …

Fleischkonsum ...

„Das musst du dir mal anschauen“, „Das musst du unbedingt lesen“ … Wir alle kennen das und stöhnen manchmal innerlich, denn es gibt sooo viel. ABER: Dieses Kompendium ist wirklich ein Must-Have!

Bauernproteste

Kurz nach Weihnachten blockierten Hunderte von Landwirten mit Ihren Schleppern große Logistikzentren, u.a. von Aldi. Sind die Lebensmittelriesen oder gar die Verbraucher wirklich schuld am Preisverfall?

Aufatmen in Gleichen

Coronahotspots in den Schlachthöfen – Eine starke Bürgerinitiative, eine klare Mehrheitsmeinung. Industrielle Massentierhaltung ist auch in Gleichen nicht zukunftsfähig. Die Auskunft der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Kreises lässt hoffen …

Typisch Klöckner

Absolut unverantwortlich ist die jüngste Entscheidung über eine Sonderzulassung von Neonicotinoiden im Rübenanbau. Die damit behandelte Zuckerrübensaat darf von Januar bis April 2021 in NRW ausgesät werden ...​

Newsletter Januar

Themen u.a.:

  • Mitmachen: "Agrarindustrie abwählen"
  • Agrarwende lostreten
  • Neues aus Gudensberg-Gleichen
  • Mahnwache in Twistetal

Pestizide. Weltweit.

In der EU produziert, in der EU verboten. Da hilft nur der Export in alle Welt. Es ist ein schamloses Geschäft. Ironie des Ganzen: Über Lebensmittelimporte kommt so manches Gift zurück zu uns.

Monsanto und Trump

Trump kündigte das Pariser Klimaschutzabkommen und legte die amerikanische Umweltschutzbehörde lahm. Monsanto sponserte eine Organisation, die zum Marsch auf das Kapitol am 6. Januar aufrief. Warum passt das gut zusammen?

Verdammte Sch…

Eigentlich wertvoller Dünger, doch zuviel ist zuviel. Durch Massentierhaltung wird mehr Gülle produziert, als auf Äcker verteilt werden kann. Gülletourismus ist die Folge. Keime und Antibiotikarückstände reisen mit. ​

Häufige Fragen

Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her anstoßen– und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

Klartext - Hintergründe und Wissenswertes zur Agrarpolitik

Monsanto und Trump

Am 14. Januar meldete die taz: „Die Konzerne [Bayer/Monsanto und Telekom, d.R.] spendeten an einen Verband, der zu dem Pro-Trump-Marsch vor der Erstürmung des Kapitols aufgerufen hat. Und sie sponserten …

Bauernproteste und Marktwirtschaft

Fleischkonsum: Gute Argumente für den Wandel

Twistetal im Fokus