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Aktuelles, Projekte, Aktionen, Erfolge

Grenzüberschreitungen

Nun ist sie also da, die hochansteckende (wenn auch für Menschen ungefährliche) Schweinepest. Für die deutsche Fleischindustrie ist es allerdings ein schwarzer Tag. Und immer wieder zeigt sich: Das industrielle System der Fleischerzeugung ist der Fehler an sich.

Borchert = mehr Tierwohl?

Das "Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung" unter Leitung des ehemaligen Landwirtschafts-ministers Jochen Borchert (CDU) hat vorgeschlagen, Ställe umzubauen. Klingt gut, bringt aber relativ wenig ...

Ein wichtiges Signal

Am 30.6. demonstrierten in Koblenz über eintausend Menschen für die Agrarwende. Die EU Agrarminister tagen dort und verhandeln u.a. über die Verteilung der Milliarden. Die AGA war dabei.

Krumme Dinger ...

Im Supermarkt begegnet uns nur gerades, genormtes Gemüse. Was passiert eigentlich mit dem Rest? Unförmiges Gemüse bleibt in der Regel auf dem Feld liegen und vergammelt dort. Nicht nur die die Landwirte leiden darunter.

Wo Leben nicht zählt

Die Gesellschaft fordert mehrheitlich längst den Umbau der Geflügelhaltung. Die Umsetzung eines gesetzlichen Verbotes des Kükentötens lässt dagegen auf sich warten. 45 Millionen männliche Küken finden so direkt nach dem Schlüpfen den Tod ...

Newsletter September

Themen u.a.:

  • Wir-haben-es-satt Demo in Koblenz
  • AGA-Infostand
  • Links auf interessante Beiträge

Weiter arme Schweine

Die Schweinerei geht weiter! Mitte Juli wiedereröffnet, am nächsten Tag wieder unterbrochen. Unabhängig von dem Hickhack um Hygieneregeln fordert Greenpeace: Schluss mit dem Schweinesystem! "Land schafft Verbinung" lädt derweil zum Grillfest vor Tönnies ein ...

FAKTEN statt Geschichten

Gerade in Zeiten, in denen Verschwörungsgeschichten Konjunktur haben, ist es wichtig, mit Fakten zu argumentieren. Unsere Faktenblätter sind sehr hilfreich für JournalistInnen, LehrerInnen und alle, die schnellen Zugriff auf Infos brauchen.

Gießkannnenprinzip​

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) geht in die heiße Phase. Werden die Fördermittel schon wieder nach dem Gießkannenprinzip vergeben? Wo bleibt der Klimaschutz? Experten warnen davor, alles „so wie immer“ zu machen …

Häufige Fragen

Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her fordern – und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

Klartext - Hintergründe und Wissenswertes zur Agrarpolitik

Wo Leben nicht zählt …

Die Gesellschaft fordert mehrheitlich längst den Umbau der Geflügelhaltung. Die Umsetzung eines gesetzlichen Verbotes des Kükentötens lässt dagegen auf sich warten. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) …

Schweinpech/-st

Wo bleiben eigentlich die ganzen krummen Dinger?

Borchert Vorschläge = mehr Tierwohl?

„Ein einziger Scherbenhaufen“