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Aktuelles, Projekte, Aktionen, Erfolge

Wieder ein Butterberg?

Soforthilfe für Milchbauern klingt erstmal gut. Doch die EU fördert letztlich wieder mal die Konzerne statt die Betroffenenen. Dagegen protestieren der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, die AbL und andere.

„Arme Schweine“

Eigentlich nichts Neues, aber nun ist es auch für Behörden und Politiker nicht mehr möglich, einfach wegzusehen. Und auch Verbraucher sollten mal wieder nachdenken, wenn sie einkaufen gehen. Schlachthöfe werden zu Corona-Hotspots …

Agrarpolitik und Klima

Klima oder Profit? Mal wieder verschließt Frau Klöckner ihre Augen vor den Tatsachen … Greenpeace und die AbL haben in Berlin demonstriert, in Kassel gingen Fridays for Future anlässlich der GAP auf die Straße. Die AGA war dabei.

Regionale Produkte gefragt

Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt auch in der Coronakrise. Dies zeigt, wie wichtig Wochenmärkte und Hofläden sind und bleiben. Die AGA will nach dem Ende der Kontaktsperre auch den direkten Dialog mit Verbrauchern fördern. MitmacherInnen gesucht!

„Kräfte bündeln“

Die AGA ist jetzt auch offiziell im Netzwerk „Kräfte bündeln“ dabei, in dem fast 20 Organisationen aus dem Bereich Tierschutz bundesweit mitwirken. Das Netzwerk wurde im Oktober 2018 in Hannover gegründet und tagte Ende November 2019 in Kassel. Für die AGA ein weiterer wichtiger Schritt zur Vernetzung.

Newsletter Mai/Juni

Themen u.a.:

  • Schlachthöfe sind Corona-Hotspots
  • Link-Tipps (u.a. Ranking Supermärkte, AbL zur Abholzung von Regenwäldern und Verantwortung Deutschlands)
  • Projektgruppe Schule digital
  • Wie geht es weiter im Ringgau?

Mahnwache in Gleichen

Die neu gegründete Bürgerinitiative Gleichen, die BI Chattengau gegen Massentierhaltung und die AGA riefen gemeinsam auf zu einer Mahnwache am Samstag, 25.1.2020 in der Nähe des geplanten Standortes einer HMA. Etwa 100 Leute kamen ... (Aufruf PDF)

Düngeverordnung – notwendig, aber nicht umsetzbar?!

Es ist ein Drama in vielen Akten – und die Fronten sind verhärtet. Das Hin und Her zwischen Deutschland und der EU bezüglich der nicht eingehaltenen Nitrathöchstwerte und der mangelhaften Verordnung geht weiter …

Tiere leiden in Coronazeiten

Innerhalb der EU stecken Tiertransporter wie andere LKW in endlosen Staus an den Grenzen. Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft haben sich dazu an die Genehmigungsbehörde in Berlin-Brandenburg gewendet.

Häufige Fragen

Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her fordern – und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

Klartext - Hintergründe und Wissenswertes zur Agrarpolitik

Agrarpolitik und Klima

Das Thema steht bei Umweltschützern schon lange auf der Agenda: Die AbL hatte schon im Januar 2018 in ihrem „Vorschlag für eine gerechte Agrarpolitik nach 2020“ Möglichkeiten aufgezählt, wie Klimaschutz …

„Arme Schweine“

Wieder ein Butterberg?

Fakten und Vorurteile