Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt. [Weiter]


Unser aktueller Newsletter (Juli 2019) hier zum Download und weiterverbreiten.
Newsletter Nr. 10


Die AGA im Radio

am 27. Juni gab es eine einstündige Livesendung über die AGA im Freien Radio Kassel im Rahmen des „StadtLabors“. Nachhören geht hier.


Es war eine bunte, lebendige und phantasievolle Demonstration. Danke an alle UnterstützerInnen!

Ein Video von der Demo (von Jörg Warlich) gibt es hier: Demo-Film

Aktueller denn je sind unsere Forderungen:

Wir wollen keine Tierfabriken – Massentierhaltung hat keine Zukunft!

Der Klimawandel ist menschengemacht. So geht das nicht weiter!

Die Landwirtschaft muss für Umwelt- und Naturschutz unterstützt werden – nicht für noch mehr Wachstum und Billigproduktion für den Weltmarkt!



Unbedingt sehenswert: Die Macht der Bauernlobby.

Der Filmbeitrag der ARD zeigt die geschichtliche Entwicklung der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Nur so lassen sich heute die Macht und der Einfluss der Lobbyisten verstehen. Der Beitrag in der ARD-Mediathek


Es war eine kraftvolle Demonstration. Die AGA war dabei.

Die Mehrheit der Gesellschaft will eine andere Landwirtschaft. Lesen Sie dazu auch unseren aktuellen Newsletter Nr. 5. PDF Download hier.


Unsere 16seitige Broschüre für SchülerInnen zeigt gut verständlich den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Agrarindustrie, Konsum, Ernährung, Lebensmittelverschwendung und Welthunger auf. Aber ohne den berühmten moralischen Zeigefinger!

Download als PDF

Die Broschüre soll vor allem unsere Arbeit an Schulen (vor allem Jahrgangsstufen 6 bis 9) unterstützen. Wir kommen aber auch gerne in die Oberstufe im Rahmen von Umwelt-Projekten, Biologie, Geologie, PoWi u.a. Schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@aga-nordhessen.de

Mehr zu unserer Arbeit an Schulen


Zeichen setzen! 500 Menschen waren dabei!

Die Protestaktion an der Edertalsperre  am 2. Sept. war ein voller Erfolg. Auf selbstgebastelten Schildern bis hin zu großen Transparenten verschiedener Parteien und NGOs gab es Nachdenkliches und klare Worte. Immer aber war es ein Motto, das alle eint: Wir wollen keine Tierfabriken.


Masthuhn-Kampagne der Albert-Schweitzer-Stiftung

„Die Kriterien der Masthuhn-Kampagne bedeuten einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung. Anhand des Wissensstandes in den Bereichen Tierschutz und Tiergesundheit wäre noch weit mehr zu fordern, aber die Realität erlaubt keine beliebig großen Schritte.“ Zur Website der ASS


Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen,  ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Gibt es dafür nicht schon genug Umweltschutzverbände?

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her fordern – und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Bringt das was?

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.

Und wie soll das konkret gehen?

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Was sagen die Landwirte dazu?

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

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Aktion Agrar – Landwende jetzt e.V. zu einem wichtigen Thema:

„Der Onlinehandelsriese Amazon streckt seine Finger nach unseren Kühlschränken aus –  mit seinem Lebensmittel-Lieferdienst Amazon fresh. Damit steigt ein Konzern in den Handel mit frischen Lebensmitteln ein, der unberechenbar und für sein aggressives Marktverhalten bekannt ist.  Datensammelwut, massive Verletzung von Arbeitnehmer*innenrechten, Steuervermeidung in Millionenhöhe und der Ruin vieler kleiner Buchläden verheißen nichts Gutes für die Landwirtschaft und Lebensmittelbranche. Was wir für die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft brauchen, sind faire Preise und die Unabhängigkeit der Landwirt*innen von Konzernen. Dahin führen kurze regionale Lieferketten und eine Auswahl an Möglichkeiten der Vermarktung – online und offline.“

Mehr Infos und online unterzeichnen: https://www.aktion-agrar.de/amazon/