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Aktuelles, Projekte, Aktionen, Erfolge

Verdammte Sch…

Eigentlich wertvoller Dünger, doch zuviel ist zuviel. Durch Massentierhaltung wird mehr Gülle produziert, als auf Äcker verteilt werden kann. Gülletourismus ist die Folge. Keime und Antibiotikarückstände reisen mit.

Pestizide. Weltweit.

In der EU produziert, in der EU verboten. Da hilft nur der Export in alle Welt. Es ist ein schamloses Geschäft. Ironie des Ganzen: Über Lebensmittelimporte kommt so manches Gift zurück zu uns.

Goldrausch auf dem Acker

Äcker sind begehrte Spekulationsobjekte für finanzstarke Investoren. Sie setzen auf Profite durch steigende Bodenpreise, industrielle Bewirtschaftung und nicht zuletzt auf sichere Prämien durch EU-Subventionen.

Arbeitsschutz?

Coronahotspots in den Schlachthöfen – plötzlich wurde genauer geschaut. Und die GroKo schien zu handeln, plante seit Mai ein Arbeitsschutzkontrollgesetz. Aber die CDU blockt jetzt im Sinne der Fleischindustrie.

Profit über alles?!

Sogenannte Reserveantibiotika wurden in der Geflügelmast schon immer gerne eingesetzt. Eine aktuelle Untersuchung von Germanwatch deckt erneut Resistenzen im Fleisch auf. Fazit: Billiger, nicht besser, sei das Motto der Tierindustrie.

Newsletter November

Themen u.a.:

  • Links auf wichtige Themen
  • Antibiotika in der Mast
  • Klöckners Mogelpackung
  • Rückblick

Wo Leben nicht zählt

Die Gesellschaft fordert mehrheitlich längst den Umbau der Geflügelhaltung. Die Umsetzung eines gesetzlichen Verbotes des Kükentötens lässt dagegen auf sich warten. 45 Millionen männliche Küken finden so jährlich direkt nach dem Schlüpfen den Tod ...

Systemversagen!!

Greenwashing anstelle des viel beschworenen Green Deals - und das ist noch freundlich ausgedrückt. Was uns hier serviert wird, ist ein rückwärtsgewandtes Weiter-So. Diese Hintergründe sollte jede/r kennen ....

"Tierwohllabel"

Seit Jahren soll ein System geschaffen werden, dass die Verbraucherwünsche nach mehr Transparenz bei den Haltungsbedingungen in den Ställen berücksichtigt. Frau Klöckner blockt - mal wieder. Eine traurige Geschichte ...

Häufige Fragen

Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her anstoßen– und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

Klartext - Hintergründe und Wissenswertes zur Agrarpolitik

Gülle in Deutschland: Zuviel ist zuviel.

Eigentlich wertvoller Dünger, doch zuviel ist zuviel. Durch Massentierhaltung wird mehr Gülle produziert, als auf Äcker verteilt werden. „Keime auf Achse“ nennt das eine neue Greenpeace-Studie zum Gülletourismus. Zwar haben …