Home

Aktuelles, Projekte, Aktionen, Erfolge

Schweinesystem

Nun ist sie also da, die hochansteckende (wenn auch für Menschen ungefährliche) Schweinepest. Für die deutsche Fleischindustrie ist es ein schwarzer Tag. Und immer wieder zeigt sich: Das industrielle System der Fleischerzeugung ist der Fehler an sich.

Goldrausch auf dem Acker

Äcker sind begehrte Spekulationsobjekte für finanzstarke Investoren. Sie setzen auf Profite durch steigende Bodenpreise, industrielle Bewirtschaftung und nicht zuletzt auf sichere Prämien durch EU-Subventionen.

Mitmachen!

Anlässlich der Europäischen Aktionswochen für eine gerechtere, bessere und faire Landwirt-schaft rufen wir auf zur Demo in Kassel am 31.10.2020. Anlass sind auch die ständigen Skandale in der Schweinemast, die deutlich die Systemfehler offenbaren …

"Tierwohllabel"

Seit Jahren soll ein System geschaffen werden, dass die Verbraucherwünsche nach mehr Transparenz bei den Haltungsbedingungen in den Ställen berücksichtigt. Frau Klöckner blockt - mal wieder. Eine traurige Geschichte ...

Klima? Egal ...

Der viel beschworene Green Deal ist mit dem Beschluss des EU-Agrarrates in der Nacht zum 21.10.2020 beerdigt worden, wie der agrarpolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament Martin Häusling in einer Pressemitteilung feststellt.

Newsletter Oktober

Themen u.a.:

  • Große Demo in Kassel
  • Workshop Schule
  • Link-Tipps zum Lachen und Weinen
  • Rückblick und weitere Termine

Wo Leben nicht zählt

Die Gesellschaft fordert mehrheitlich längst den Umbau der Geflügelhaltung. Die Umsetzung eines gesetzlichen Verbotes des Kükentötens lässt dagegen auf sich warten. 45 Millionen männliche Küken finden so jährlich direkt nach dem Schlüpfen den Tod ...

Borchert = mehr Tierwohl?

Das "Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung" unter Leitung des ehemaligen Landwirtschafts-ministers Jochen Borchert (CDU) hat vorgeschlagen, Ställe umzubauen. Klingt gut, bringt aber relativ wenig ...

Gießkannnenprinzip​

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) geht in die heiße Phase. Werden die Fördermittel schon wieder nach dem Gießkannenprinzip vergeben? Wo bleibt der Klimaschutz? Experten warnen davor, alles „so wie immer“ zu machen …

Häufige Fragen

Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her anstoßen– und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder  willkommen.

Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.

Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.

Klartext - Hintergründe und Wissenswertes zur Agrarpolitik

Floppt Klöckners Tierwohllabel?

Ein verpflichtendes Gütesiegel muss her! Das Tierwohl ist zu Recht in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte gerückt. Seit Jahren soll die Agrarpolitik reformiert und ein System geschaffen werden, dass das …

Goldrausch auf dem Acker

Wo Leben nicht zählt …

Schweinesystem