
Biodiversität in der Schule
Ein tolles Ambiente für unsere Wanderausstellung bot das Bürgerhaus in Bad Arolsen. Der Fachvortrag zum Thema Boden zur Eröffnung war spannend und viele Schülerinnen und Schüler am Ausstellungstag zeigten großes Interesse am Thema.

Agrarminister bremst Klimaschutzmaßnahme
Dauergrünland ist weit mehr als Futterfläche: Es speichert Kohlenstoff, schützt Biodiversität und Gewässer und liefert Lebensmittel ohne zusätzliche Konkurrenz zu Ackerflächen. Die Studie von Prof. Friedhelm Taube zeigt, wie eine zukunftsfähige Grünlandbewirtschaftung Klima-, Natur- und Ernährungssicherung besser verbinden kann.

Hofporträt Niederholzhausen
Schafe und Ziegen leisten einen wichtigen Beitrag für die ökologische Landschaftspflege. Eine Gemeinschaft bewirtschaftet den denkmalgeschützten Vier Seiten Hof. Gemüse gibts direkt ab Hof oder auf dem Frankenberger Wochenmarkt.

Leichtfertig und kurzsichtig
Die sogenannte neue Gentechnik (NGT) hat es in der EU geschafft. NGT ist bedeutend, hat allerdings nur wenig Beachtung gefunden in der Öffentlichkeit. Sie wird u.a. bestimmen, was auf unseren Tellern landet. Das Wichtigste fasst unser Beitrag zusammen.
Newsletter Juli 2026
Themen u.a.
- Dauergrünland fördern!
- Zuckersteuer oder Lobbyismus?
- Biodiversität interessiert Kinder
- Linktipps
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Mehr Bodenschutz
Auf einer Kundgebung in Wiesbaden hat die AbL faire Regeln auf dem Bodenmarkt und mehr Bodenschutz gefordert. Wertvolle Ackerflächen gehen durch Spekulation und Versiegelung verloren.

Alles Zucker
Freiwillige Selbstverpflichtungen statt verbindlicher Regeln: So lautete lange die Devise. Nun plant die Bundesregierung eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke. Ob mal wirklich was passiert?
Häufige Fragen
Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e.V., kurz AGA-Nordhessen, ist eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.
Gibt es dafür nicht schon genug Umweltschutzverbände?
Eigentlich ja. Wir teilen die Forderungen vieler großer Organisationen. Allerdings wollen wir agrarpolitische Veränderungen auch regional von der Basis her anstoßen– und umsetzen. Deshalb sind bei uns Bürgerinitiativen genauso dabei wie regionale Sektionen bundesweiter Organisationen. Außerdem sind auch engagierte Menschen als aktive oder passive Fördermitglieder willkommen.
Bringt das was?
Ja. Politik wird nicht nur in Berlin und Brüssel gemacht. Die auf den (Welt-)Markt fixierte Landwirtschaft steckt in der Sackgasse. Das spüren wir zunehmend auch in Nordhessen. Damit wir als betroffene Menschen in den Städten und Dörfern nicht übergangen werden, bündelt die AGA-Nordhessen Kräfte, formiert Widerstand und formuliert Forderungen „nach oben“.
Unsere Arbeit hat bereits Erfolg gezeigt: Neben umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und medienwirksamen Aktionen konnten inzwischen zwei Großstallprojekte verhindert werden. Näheres zu den Erfolgen in Waldeck und Twiste lesen Sie hier.
Und wie soll das konkret gehen?
Wir informieren – denn vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie weit sie durch ihr Verhalten die „große Linie“ mitbestimmen. Wir motivieren, im Kleinen anzufangen und nicht alles hinzunehmen. Damit das gelingt, sammeln wir Expertenwissen aus allen relevanten Bereichen, das in unseren verschiedenen Projektgruppen zur Anwendung kommt. Und wir erheben unsere Stimme durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.
Was sagen die Landwirte dazu?
Die AGA-Nordhessen kennt die wirtschaftlichen Zwänge der konventionellen Landwirtschaft. Trotzdem kann es ein „Weiter so“ und „Wachsen statt weichen“ nicht geben. Dies ist leider noch immer die Leitlinie des Deutschen Bauernverbands. Doch immer mehr Landwirte wollen aus dieser Wachstumsspirale ausbrechen. Wir unterstützen jeden bäuerlichen Betrieb, der nachhaltig im Sinne der Umwelt wirtschaftet und sich bei der Nutztierhaltung an den Bedürfnissen der Tiere orientiert. Erzeuger und Verbraucher müssen gemeinsam Druck auf Politik sowie Lebensmittelindustrie und -handel ausüben, denn es kann sich etwas zum Guten ändern. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende will dies in Nordhessen leisten. Dabei wissen wir, dass nicht jeder Betrieb sofort auf Bio umstellen kann. Doch eine schrittweise Veränderung ist möglich.



