Neues in Kürze

Zu unseren vielfältigen Themen gibt es immer auch neuere Entwicklungen. An dieser Stelle finden Sie Links und jeweils einen Hinweis zum ursprünglichen Beitrag. Diese Grundlagen-Beiträge sind dennoch meist über aktuelle Entwicklungen hinaus interessant.


Update 8. April 2022

Özdemir setzt sich durch

Ukraine-Krieg als Vorwand gegen Naturschutz. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich gegen Lobbyisten der Agrarindustrie durchgesetzt und im Bundesrat einen Kompromiss ausgehandelt: Auf den ökologischen Vorrangflächen dürfen auch weiterhin kein Dünger und keine Pestizide ausgebracht werden.

Ein Beitrag im Tagesspiegel vom 8. April 2022 


Update 30. März 2022

Alt Tellin ein Jahr danach

Ein trauriges Ereignis jährt sich heute erstmals. Vor genau einem Jahr fanden in der Schweiezuchtanlage Alt Tellin in Meck-Pomm etwa 50.000 Tiere den Tod. Der NDR berichtet u.a., dass noch immer ein Gutachten zur Brandursache fehlt.

Mangelnder Brandschutz war Thema unseres Beitrags vom März 2021.


Update 11. März 2022

Gegen Sozialdumping bei der Ernte

Zuletzt im Oktober 2021 haben wir ausführlich berichtet über prekäre Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Die Vergabe von GAP-Subventionen sollte mit der Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten verknüpft werden. Doch beim Mindestlohn macht der Bauernverband wieder mal einen Vorstoß und fordert Ausnahmen.

taz vom 11.3.2022 (Seite 11)
AGA-Beitrag vom 25.10.2021


Update 4. März 2022

FDP nutzt Ukrainekrise für Agrarpolitik
Krieg als Argument gegen Biolandbau

Anlässlich des FDP-Vorstoßes gegen den Green-Deal  hat die taz sich in Berlin umgehört. SPD und Grüne widersprechen dem Versuch, den Krieg in der Ukraine für eigene wirtschaftspolitische Zwecke zu missbrauchen. taz vom 4.3.2022, Seite 9


Deutscher Bauernverband zum Ukraine-Krieg

Klare Solidarität für die ukrainischen Kollegen erklärte Bauernverbandspräsidient Jochachim Rukwied am Wochenende. Er fordert zudem ein Überdenken der Lieferketten.

Allerdings: Düngemittel wie Stickstoff kommen im erheblichen Maß aus Osteuropa – ihre Herstellung ist energieintensiv und klimaschädlich. Vielleicht sollte auch daran gedacht werden?

Von Versorgungsengpässen geht das BMEL zur Zeit nicht aus. Die FDP fordert dafür schon mal einen Ausstieg aus dem Green Deal und seiner Farm-to-Fork Stratgie. „In Zeiten von Inflation und Krieg in Europa muss die Ernährungssicherung bei der Landwirtschaftspolitik Vorrang besitzen“, lässt deren landwirtschaftspolitischer Sprecher Gero Hocker verlauten. Ernährungssicherheit war allerdings auch schon das Totschlagargument, wenn es darum ging, Massentierhaltung und Intensivbewirtschaftung (für den Export) zu rechtfertigen.  Ach FDP …

In Kürze werden wir zum Thema einen Meinungsbeitrag auf dieser Seite veröffentlichen (Stand 10.3.2022)

Quellen: Neue Osnabrücker Zeitung 26./27.2.2022 und topagrar online vom 28.02.2022


Update 16. Februar 2022

Farm-to-Fork und das Tierwohl

Die EU-Kommission plant, die Farm-to-fork Strategie auch beim Thema Tierwohl als Grundlage zu nehmen.  Aber: „In dem Bericht wird eher über die Lage der Bauern geklagt als über die Lage der Tiere“, erklärte der grüne EU-Abgeordnete und Sprecher der Europäischen Grünen Martin Häusling in einem Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel.

AGA-Beitrag zu Farm-to-fork Plänen des EU Parlaments

AGA-Beitrag zur GAP, in der sich die Farm-to-Fork Strategie nicht widerspiegelt


Update 8. Februar 2022

Gentechnik – ein Milliardenmarkt weckt Begehrlichkeiten

Neue Gentechnik-Verfahren werden gerne als Wunderwaffe zur Bewältigung der Klimakrise und des Hungers gepriesen. Aber was ist mit den Risiken? Nun fordert der grüne EU-Abgeordnete und Agrarexperte Martin Häusling mehr Forschung zu den Risiken. Die Pressemitteilung vom 8. Februar 2022 im Wortlaut

AGA-Beitrag zur Gentechnik