Bekannter Anblick am Neujahrsmorgen (Foto planet_fox/pixabay)
Jedes Jahr ist es das Gleiche: Haustiere, aber auch Tiere auf den Höfen und erst recht in freier Natur geraten in Panik angesichts des Silvesterfeuerwerks. Klar, viele Leute mögen das Geballer. Aber für viele ist es eben auch eine Tortur. Ganz zu schweigen von Babys, Kranken, Traumatisierten und nicht zuletzt Einsatzkräften, die mit Böllern attackiert werden.
Bei Rettungsdiensten und in den Notaufnahmen herrscht in der Silvesternacht Hochbetrieb. Alles, weil einige – oft mit erheblichem Alkoholpegel – ihren Spaß haben wollen?
Ein Bündnis aus 57 Organisationen hat sich deshalb zusammengefunden und fordert ein bundesweites Böllerverbot. Dabei sind viele Tierschutzorganisationen (u.a. VIER PFOTEN, Deutscher Tierschutzbund, Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.), Mediziner und besonders Augenärzte, Seniorenverbände, die Naturschutzjugend im NABU und auch die Gewerkschaft der Polizei.
Auf der Webseite der Deutschen Umwelthilfe gibt es eine Unterschriftenaktion, die schon fast 700.000 Menschen gezeichnet haben.
Hier können Sie direkt unterzeichnen.

